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Osteopathie für Kinder

Was ist Osteopathie?

In der Osteopathie wird der gesamte Körper als Einheit betrachtet, der nur in seiner Komplexität funktionieren kann. Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegung der Gewebe, der einzelnen Gelenke und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel.

Ist die Beweglichkeit, in welchem Gewebe auch immer, eingeschränkt, entstehen zunächst Spannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus irgendwann, aus der Sicht der Osteopathie, nicht mehr kompensieren. Es entstehen spürbare Beschwerden und der Körper gerät aus dem Gleichgewicht, was sich sowohl körperlich als auch psycho-emotional darstellen kann.

Oft dauert dieser Prozess, bis zur Dekompensation des Körpers, viele Jahre und es häufen sich verschiedene Funktionsstörungen in unterschiedlichen Geweben an, bis es ganz plötzlich zu Schmerzen an einer Stelle kommt, die sich der Betroffene gar nicht erklären kann.

Osteopathie kann bei vielen verschiedenen funktionellen Symptomen angewendet werden, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der Systeme unseres Körpers sind. Struktur und Funktion sind unmittelbar voneinander abhängig.

Die Osteopathie ist eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Therapie, die sich an der funktionellen Verknüpfung der anatomischen Strukturen unseres Körpers orientiert.

 

Warum gibt es Osteopathie für Kinder?

Die pädiatrische Osteopathie ist eine Spezialisierung im Bereich der Osteopathie. Der Therapeut muss im Umgang mit Säuglingen und Kindern, deren Entwicklung und speziellen anatomischen Eigenschaften besonders geschult sein.

Auch Kinder sind schon strukturellen Belastungen des Bewegungsapparates ausgesetzt, die eine normale Funktion des Gewebes beeinträchtigen. Funktionsstörungen bei Kindern können z. B. durch komplizierte und langwierige Geburtsprozesse entstehen, durch angeborene Erkrankungen oder durch Verletzungen. Kinder sind einem ständigen Wachstums- und Entwicklungsprozess ausgeliefert, der eine gewisse Anpassungsfähigkeit und Kraft erfordert. Nicht jeder Organismus kann dies leisten oder ist durch vorangegangene Traumata in seiner Kompensation beeinträchtigt.

Auch scheinbar kleine Probleme zu Beginn des Lebens können im Laufe der Jahre weitreichende Konsequenzen haben. Manche Funktionsstörungen verwachsen sich leider nicht. Spannungen und Kompressionen im Gewebe bleiben bestehen und beeinträchtigen das Kind in seiner Entwicklung.

Die Symptome der Kinder, die die Eltern veranlassen, einen Osteopathen aufzusuchen sind sehr vielschichtig: von Schlafstörungen, über Unruhe bis zu Konzentrationsstörungen, Entwicklungsverzögerung und Kopf- oder funktionellen Bauchschmerzen ist alles dabei.

Weitere Indikationen bei Babys können verstärktes Spucken und Verdauungsstörungen sein. Eltern älterer Kinder suchen einen Osteopathen häufig bei Skoliosen, Gleichgewichtsstörungen und nach immer wiederkehrenden Infekten oder chronischen Atemwegserkrankungen auf.

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